Wie waren die Tage in Paris nach deinem Weitsprung-Wettkampf?
Intensiv aber schön. Ich durfte die Olympia-Atmosphäre in der Stadt noch ein wenig aufsaugen, was wunderbar war. Auch standen in den Tagen nach den Wettkämpfen noch Termine mit Medienvertretern meinen Partnern P&G, VISA und Omega an. So konnte ich den Wettkampf schnell abhaken und nach vorne blicken. Es wurden zwar wiederum lange Tage, aber sie haben grossen Spass gemacht. Jedenfalls kann ich bis jetzt nicht von einem Post-Olympia-Blues sprechen.

Seit sich Chiara Leone am 2. August zur Olympiasiegerin schoss, ist nichts mehr im Leben der 26-jährigen, wie es vorher war. Medientermine, Empfänge, Sponsorenverpflichtungen, Autogrammwünsche – die Aargauerin findet sich in einer neuen Welt wieder. Wir fühlen uns geehrt und verpflichtet, ihr dabei zu helfen, sich in dieser neuen Welt möglichst gut zurecht zu finden. Die einzige Schweizer Olympiasiegerin der Spiele von Paris ist neu Teil der Abrogans-Teams.
Am Baselländischen Schwingfest in Pratteln wusste Lokalmatador Adrian Odermatt (23) zu überzeugen. Mit vier Siegen, einem Gestellten und einer Niederlage klassierte sich der Binninger letztlich auf dem geteilten 3. Schlussrang und konnte souverän einen Kranz nach Hause nehmen. Gewonnen wurde das Fest von Nick Alpiger. Adrians Bruder Jonas klassierte sich auf dem geteilten 2. Schlussrang.
Im Windschatten von Simon Ehammer wissen die beiden Leichtathleten Andrin Huber (20) und Cédric Deillon (19) in dieser Saison zu überzeugen. Der Lohn: internationale Auftritte.
Ein Jahr, nachdem die Skirennfahrerin Stefanie Grob den Nachwuchspreis im Rahmen des St. Galler Sportpreises gewinnen konnte, ist mit Andrin Huber (20) erneut ein Abrogans-Athlet in derselben Kategorie nominiert.
Fünf Schweizer*innen, ein Liechtensteiner und ein Schwede waren an den Olympischen Spielen in Paris mit dabei. Und sie alle schrieben ihre ganz eigenen Geschichten. Dass am Ende vier von ihnen mit einem Diplom nach Hause fahren können, war das Tüpfelchen auf dem «i».